Gesundheit - Parteien im Vergleich | Verbraucher Entscheiden - Infos zur Bundestagswahl 2009

Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Parteien im Vergleich
Für gleiche Chancen und fairen Wettbewerb
im Gesundheitswesen sorgen

Parteien in alphabetischer Reihenfolge

Vergleich der Parteiprogramme zum Thema Gesundheit
Forderungen des vzbv Bündnis 90/Die Grünen CDU/CSU Die Linke FDP SPD
Eine Neuordnung der Krankenversicherung mit dem Ziel einer gerechteren Lastenverteilung und einer bedarfsgerechteren Versorgung Einstieg in die Bürgerversicherungen verbunden mit wichtigen Strukturreformen; Abwanderung in die Private Krankenversicherung verhindern; alle Einkommensarten einbeziehen; mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen und Leistungserbringern Weiterentwicklung der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung; Gesetzliche Krankenversicherung mit mehr Generationengerechtigkeit; Vollversicherung in der Privaten Krankenversicherung erhalten und Kooperation mit gesetzlichen Krankenkassen (Wahltarife, Zusatzversicherungen); Korrektur des Finanzausgleichs zwischen den Krankenkassen Gestaltung der Gesetzlichen und Privaten Krankenversicherung derart, dass alle Berufsgruppen und Einkommensarten in die Finanzierung einbezogen werden. Aufhebung der Beitragsbemessungs- und Versicherungspflichtgrenze Leistungsgerechtes Prämiensystem für Gesundheit und Pflege mit Kapitaldeckung; Gesundheitskosten werden innerhalb einer Generation getragen; sozialer Ausgleich und Beiträge für Kinder über Steuern, starke Private Krankenversicherung, Kostenerstattung, unbürokratische Selbstbeteiligungen Bürgerversicherung für Gesundheit und Pflege mit Versicherungspflicht für alle, paritätische Finanzierung, Weiterentwicklung des Finanzausgleichs zwischen den Krankenkassen, Einschluss der Privaten Krankenversicherung in die Solidarität, und Erhöhung des Steueranteils in der gesetzlichen Krankenversicherung
Eine gerechte Vergütung von medizinischen und pflegerischen Leistungen Steigerung der Attraktivität von Gesundheitsberufen und der Ausbildung, sowie der Anerkennung von Gesundheitsberufen Stärkung der Motivation und Leistungsbereitschaft in den Gesundheitsberufen. Vergütung soll leistungsgerecht, qualitätsorientiert und regional differenziert sein; Selbstverwaltung der Ärzte stärken Bezahlung wie im öffentlichen Dienst; Beschäftigte in Gesundheit und Pflege besser qualifizieren und tariflich bezahlen Leistungsgerechte Vergütung und Transparenz für Ärzte, Krankenhäuser, medizinische Fachkräfte etc.; Stärkung der Freiberuflichkeit Gleiche Vergütung für gleiche Leistungen, ambulant wie stationär; eine einheitliche Gebührenordnung für die ambulante medizinische Versorgung
Patientenrechte, Nutzerbeteiligung und unabhängige Patientenberatung Patientenrechte weiterentwickeln und Kundenrolle im Gesundheitsmarkt erfassen, unabhängige Beratungsangebote, Wahlmöglichkeiten zu unterschiedlichen Behandlungsarten Weiterentwicklung der Verbraucherforschung im Interesse einer effizienten Politikberatung;
Stärkung der unabhängigen Patientenberatung
Die Rechte von Patienten und Pflegebedürftigen ausbauen und stärken Freie Wahl des Therapeuten,
eine gesetzliche Regelung über die Bindungswirkung von Patientenverfügungen
Patientenrechtegesetz: Fehlervermeidung, Risikomanagement, Schadensregulierung; unabhängige Patientenberatungsstellen auf eine dauerhaft sichere finanzielle Grundlage stellen
Transparenz über die Qualität von Leistungen im Gesundheitswesen Offenlegung von Qualität und Kosten Mehr Transparenz und besserer Orientierung durch verlässliche und verständliche Kriterien zu Leistung, Qualität und Preis Mehr Transparenz über Leistungen, Preise und Qualität für Pflegebedürftigen und Angehörigen Ausbau der patientenverständlichen Information durch neutrale Institutionen

zu den Antworten der Parteien zur Übersicht